„hello“ ist eines der ersten Worte, das ich gelettert habe. Seit dem lettere, sketche und aquarelliere ich, was das Zeug hält. Ich entdeckte die meditative Wirkung, die das Lettern auf mich hat und ich begann es überall einzusetzen. Aber eigentlich begann es viel früher, nämlich schon als Kind. Ich malte mit Ölfarben, Bundstiften und mit Aquarell. Ich malte selbst gemachte Büchlein und schrieb dazu Texte. Als Teenager war ich an der Kunstschule in Blankenese und ab 2014 im Kunsthaus in Schenefeld. Ich habe schließlich Kommunikationsdesign studiert und während des Studiums neue, kreative Seiten an mir entdeckt. Ich entdeckte 2015 für ein Uniprojekt das Lettering für mich und für ein anderes die Sketchnotes. Alles kombinierte ich mit Aquarell. So entstand das später von mir als Lettersketcharell bezeichnete kombinieren dieser Techniken.
Ich lernte ebenfalls kleine Figuren zu illustrieren. Die von mir erstellten Figuren nenne ich Jeumel – J(ulis) Eumel. Inzwischen kennen einige von Euch diese Art von Figurenillustration als Mini Me – bei mir blieben es Jeumel. Im Studium entdeckte ich neben den Fertigkeiten des Kommunikationsdesigns und der Programme auch meine künstlerischen Fähigkeiten neu. Parallel fand ich meine Freude daran, mein Wissen an andere weiterzugeben und das möchte ich gern tun. Wenn du Lust dazu hast, zögere nicht länger und fang an. Und glaube mir bitte: das kannst du. Lerne die Techniken kennen und übe sie. Einfach mal machen. Komm im Kurs vorbei und lettere ein “hello”, sketche deine Wünsche und aquarelliere eine Blume!
Ich freu mich darauf, dich in einem meiner Workshops begrüßen zu dürfen!
Mein Name:
Jul-Ideas. Ich werde „Juli“ genannt und meine Ideen sind so facettenreich wie ich selbst.
Damals, 2015 suchte ich nach einem Instagram-Namen der nicht vergeben war oder mit Ziffer endete. Die Kombination aus Juli und Ideas ergab dann: Jul(i)deas.
Witzigerweise ist Jul auch der Name des altgermanischen Fests der Wintersonnenwende, später wurde es auf das christliche Weihnachtsfest übertragen. Das ist mein Fest des Jahres, Kreativität in Deko, DIY und Papeterie kennt keine Grenzen. Ich liebe Weihnachten.
Ich habe für das Wort „ideas“ damals als Symbol das Gehirn gewählt, weil ich immer sehr viel unterschiedliche Ideen habe und es mir schwerfällt, so krass in einer Richtung und einem Stil zu bleiben, dass es eine perfekt geordnete Linie ergibt. Diese Ideen stecken sich selbst an und schaffen neue. Es sind diese Ideen, die wie lauter Kugeln im Kopf herumkugeln. Dann kommt einfach eine raus, ich kann nicht geordnet steuern welche, wann und wo zum Vorschein kommt. Wer noch die alten Lottoziehungsgräte kennt, kann sich das damit vielleicht besser vorstellen.
Mein Schriftzug:
In meinem Schriftzug wollte ich einmal deutlicher herausstellen,
dass der Name Jul-Ideas ausgesprochen wird. Damals habe ich mir über die Schwierigkeit der Aussprache einfach keine Gedanken gemacht. Durch die Livestreams in den letzten Jahren, wurde mir diese Hürde bewusst.
Offensichtlich hatten einige Probleme, Jul-Ideas richtig zu betonen. Ich habe mich bemüht, dies deutlicher zu gestalten.